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đ Vom lokalen Projekt zur Website â
Webspace, Domain und DNS verstehen â
Einstieg: Worum geht es in diesem Kapitel? â
Bisher hast du Webseiten lokal auf deinem eigenen Computer erstellt. Deine Datei index.html liegt in deinem Projektordner und kann im Browser geöffnet werden. Das funktioniert aber nur auf deinem GerÀt.
Wenn andere Menschen deine Website im Internet aufrufen sollen, muss sie auf einem Webserver liegen. AuĂerdem braucht sie eine Adresse, die man sich merken kann, zum Beispiel eine Domain.
In diesem Kapitel geht es darum, wie aus einem lokalen HTML-Projekt eine erreichbare Website im Internet wird. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Besitz, Kosten, ZustÀndigkeit und Verantwortung.
Merksatz
Eine lokale HTML-Datei liegt auf deinem Computer. Eine veröffentlichte Website liegt auf einem Webserver und ist ĂŒber eine Internetadresse erreichbar.
Vom lokalen Projekt zur veröffentlichten Website â
Lokale Datei â
Ein lokales Projekt liegt auf deinem eigenen Computer. Zum Beispiel:
text
html-einstieg/
ââ index.html
ââ style.css
ââ images/
ââ bild.pngWenn du index.html doppelt anklickst, öffnet dein Browser die Datei direkt von deiner Festplatte.
Die Adresse sieht dann ungefÀhr so aus:
text
file:///C:/Users/.../html-einstieg/index.htmlDas ist keine Adresse im Internet, sondern ein lokaler Dateipfad.
Wichtig
Eine Datei, die du lokal im Browser öffnest, ist nicht automatisch online. Andere Menschen können sie nicht ĂŒber das Internet aufrufen.
Website im Internet â
Damit eine Website im Internet erreichbar ist, braucht man im einfachsten Fall:
- mindestens eine HTML-Datei
- Speicherplatz auf einem Webserver
- eine Adresse, unter der die Website erreichbar ist
- eine Person oder Organisation, die Zugriff und Verantwortung ĂŒbernimmt
CSS-Dateien, Bilder und weitere Ressourcen sind fĂŒr eine einfache Website nicht zwingend notwendig. Sie sind aber hĂ€ufig Teil einer Website, weil sie Gestaltung, Inhalt und BenutzerfĂŒhrung verbessern.
Dieser Speicherplatz auf einem Webserver wird oft Webspace genannt.
Merksatz
Eine Website online zu stellen bedeutet: Dateien mĂŒssen auf einem erreichbaren Server liegen und ĂŒber eine Adresse gefunden werden können.
Webspace und Webserver â
Was ist Webspace? â
Webspace ist Speicherplatz auf einem Server, der mit dem Internet verbunden ist. Dort liegen die Dateien deiner Website.
Wenn jemand deine Website aufruft, liefert der Webserver die passenden Dateien an den Browser aus.
Zum Beispiel:
text
index.html
style.css
images/logo.pngDer Browser lÀdt diese Dateien und stellt daraus die Webseite dar.
Merksatz
Webspace ist Speicherplatz fĂŒr Websites auf einem Server.
Warum heiĂt die Startseite oft index.html? â
Viele Webserver suchen in einem Ordner automatisch nach einer Startdatei. Sehr hĂ€ufig heiĂt diese Datei:
text
index.htmlWenn du also eine Website unter einer Adresse öffnest, zum Beispiel:
text
https://example.com/liefert der Server oft automatisch diese Datei aus:
text
index.htmlDeshalb ist der Dateiname index.html fĂŒr Startseiten besonders wichtig.
Typischer Fehler
Wenn die Startseite nicht index.html heiĂt, zeigt der Webserver möglicherweise keine Startseite an oder meldet einen Fehler.
Domain und Subdomain â
Was ist eine Domain? â
Eine Domain ist eine gut lesbare Internetadresse.
Zum Beispiel:
text
example.comMenschen können sich solche Namen leichter merken als IP-Adressen.
Eine Domain verweist aber nicht direkt auf eine bestimmte Datei, sondern auf einen Server oder Dienst. Welche Website dort angezeigt wird, hÀngt von DNS-EintrÀgen und der Serverkonfiguration ab.
Merksatz
Eine Domain ist ein lesbarer Name fĂŒr eine Adresse im Internet.
Was ist eine Subdomain? â
Eine Subdomain ist ein zusÀtzlicher Bereich vor der eigentlichen Domain.
Beispiel:
text
inf.example.comHier ist inf die Subdomain.
Subdomains können verwendet werden, um unterschiedliche Bereiche zu trennen, zum Beispiel:
text
www.example.com
mail.example.com
inf.example.comEine Subdomain ist praktisch, wenn ein bestimmter Bereich einer Website getrennt erreichbar sein soll.
IP-Adresse und DNS â
Was ist eine IP-Adresse? â
Server im Internet sind ĂŒber IP-Adressen erreichbar. Eine IP-Adresse ist eine technische Adresse eines GerĂ€ts oder Servers im Netzwerk.
Beispielhaft:
text
203.0.113.10Menschen verwenden im Alltag meistens Domains. Computer arbeiten im Hintergrund aber mit IP-Adressen.
Hinweis
Die Domain ist der lesbare Name. Die IP-Adresse ist die technische Adresse.
Was macht DNS? â
DNS steht fĂŒr Domain Name System.
DNS sorgt dafĂŒr, dass eine Domain zur passenden technischen Adresse aufgelöst wird. Vereinfacht gesagt fragt der Browser:
text
Welche IP-Adresse gehört zu dieser Domain?Das DNS-System liefert dann die passende Information zurĂŒck.
Merksatz
DNS ĂŒbersetzt Domainnamen in technische Adressen.
DNS-EintrĂ€ge â
Damit eine Domain oder Subdomain auf den richtigen Webspace zeigt, braucht es passende DNS-EintrÀge.
HÀufige EintrÀge sind:
text
A-Record
CNAME
MX-Record
TXT-RecordEin A-Record zeigt auf eine IP-Adresse.
Ein CNAME zeigt auf einen anderen Namen.
Ein MX-Record ist fĂŒr E-Mail-Zustellung zustĂ€ndig.
Ein TXT-Record kann zusĂ€tzliche Informationen enthalten, zum Beispiel fĂŒr Verifikation oder E-Mail-Sicherheit.
FĂŒr einfache Webspace-Projekte bekommt man vom Anbieter meist genaue Angaben, was eingetragen werden muss.
Wichtig
DNS-Ănderungen sind nicht immer sofort ĂŒberall wirksam. Es kann einige Minuten oder auch lĂ€nger dauern, bis Ănderungen ĂŒberall angekommen sind.
Domainbesitz und ZustĂ€ndigkeit â
Wem gehört eine Domain? â
Eine Domain gehört nicht einfach âdem Internetâ. Sie wird von einer Person, Organisation, Firma oder Institution registriert. Diese Person oder Organisation ist fĂŒr die Domain verantwortlich oder verwaltet sie zumindest.
Wichtig sind dabei mehrere Rollen:
- Wer ist Domaininhaber:in?
- Wer verwaltet die Domain technisch?
- Wer hat Zugriff auf die DNS-Einstellungen?
- Wer bezahlt die Domain?
- Wer ist fĂŒr Inhalte auf der Website verantwortlich?
Diese Rollen können bei derselben Person liegen, mĂŒssen es aber nicht.
Wichtig
Wer Zugriff auf DNS-Einstellungen hat, kann beeinflussen, wohin eine Domain zeigt. Das ist eine technische und organisatorische Verantwortung.
Rolle von Registries und Registraren â
Domains werden nicht völlig frei vergeben. FĂŒr viele Endungen gibt es Organisationen, die die jeweilige Domainzone verwalten. Eine solche Stelle nennt man hĂ€ufig Registry.
FĂŒr die österreichische Domainendung .at ist zum Beispiel eine zentrale Vergabestelle zustĂ€ndig. Die Domain wird aber oft ĂŒber Anbieter registriert, die als Registrar oder Provider auftreten.
Vereinfacht:
text
Registry â verwaltet eine Domainendung
Registrar / Provider â verkauft oder verwaltet Domains fĂŒr Kund:innen
Domaininhaber:in â nutzt oder besitzt die konkrete DomainMerksatz
Domain, Webspace und Website-Inhalt sind unterschiedliche Dinge. Sie können beim selben Anbieter liegen, mĂŒssen es aber nicht.
Domaininformationen prĂŒfen â
FĂŒr viele Domains kann man öffentlich prĂŒfen, welche Informationen zur Domain bekannt sind. DafĂŒr gibt es WHOIS- oder RDAP-Abfragen.
Je nach Domainendung und Datenschutzregeln sind nicht immer alle Daten sichtbar. Besonders personenbezogene Daten können ausgeblendet sein.
Trotzdem kann man oft erkennen:
- welche Domain abgefragt wurde
- bei welchem Anbieter oder Registrar sie liegt
- welche Nameserver verwendet werden
- ob technische Informationen zur Domain sichtbar sind
- ob die Domain aktiv eingerichtet ist
Datenschutz-Hinweis
Nicht alle Informationen ĂŒber Domaininhaber:innen sind öffentlich sichtbar. Das ist kein Fehler, sondern oft Absicht, um personenbezogene Daten zu schĂŒtzen.
Kosten und Verantwortung â
Welche Kosten können entstehen? â
Eine Website kann sehr gĂŒnstig sein, aber sie ist selten völlig âkostenlosâ, wenn sie dauerhaft und professionell erreichbar sein soll.
Mögliche Kosten sind:
- Domain
- Webspace oder Server
- SSL-Zertifikat
- E-Mail-Adressen zur Domain
- Backups
- Wartung
- Updates
- Gestaltung oder Programmierung
- rechtliche Beratung oder DatenschutzprĂŒfung
Manche Anbieter bĂŒndeln mehrere dieser Leistungen. Andere verrechnen sie getrennt.
Hinweis
Ein kostenloser Anbieter kann fĂŒr Tests praktisch sein. FĂŒr eine offizielle Website sind Besitz, Datenschutz, Werbung, VerfĂŒgbarkeit und langfristige Kontrolle aber wichtige Fragen.
Verantwortung fĂŒr Inhalte â
Wer eine Website veröffentlicht, trĂ€gt auch Verantwortung fĂŒr Inhalte.
Dazu gehören zum Beispiel:
- richtige und aktuelle Informationen
- Urheberrecht bei Bildern, Texten und Medien
- Datenschutz
- Impressumspflichten oder Kontaktangaben, falls erforderlich
- Sicherheit der Zugangsdaten
- regelmĂ€Ăige Wartung
Wichtig
Eine Website online zu stellen bedeutet nicht nur: Dateien hochladen. Es bedeutet auch, Verantwortung fĂŒr Inhalte, Zugriffe und DatenflĂŒsse zu ĂŒbernehmen.
Veröffentlichungsablauf â
Der grundlegende Ablauf â
Der Weg von deinem lokalen Projekt zur Website sieht vereinfacht so aus:
- Du erstellst lokal deine HTML- und CSS-Dateien.
- Du testest die Website im Browser.
- Du lÀdst die Dateien auf einen Webspace hoch.
- Eine Domain oder Subdomain zeigt auf diesen Webspace.
- DNS sorgt dafĂŒr, dass die Domain zum richtigen technischen Ziel fĂŒhrt.
- Der Webserver liefert
index.html, CSS, Bilder und weitere Dateien aus. - Die Website ist online erreichbar.
text
Lokaler Ordner â Webspace â Domain/Subdomain â DNS â Webserver â Browser der Nutzer:innenWichtig
Beim Hochladen mĂŒssen Ordnerstruktur und Dateinamen erhalten bleiben. Sonst funktionieren Links, Bilder oder CSS-Dateien möglicherweise nicht mehr.
Upload per FTP â
Was ist FTP? â
FTP steht fĂŒr File Transfer Protocol. Es ist eine Möglichkeit, Dateien von deinem Computer auf einen Server hochzuladen.
HĂ€ufig verwendet man dafĂŒr Programme wie FileZilla oder WinSCP.
Du brauchst meist:
- Serveradresse
- Benutzername
- Passwort
- Zielordner am Webspace
Sicherheit
Zugangsdaten zu Webspace oder FTP gehören nicht in Screenshots, Chatnachrichten oder öffentlich sichtbare Dokumente.
Worauf muss man beim Upload achten? â
Beim Upload ist wichtig:
- Lade die richtige Datei hoch.
- Lade auch
style.csshoch, falls deine Website eine externe CSS-Datei verwendet. - Lade den Ordner
imagesmit hoch, falls deine Website Bilder verwendet. - Achte auf GroĂ- und Kleinschreibung.
- Achte darauf, dass die Startseite
index.htmlheiĂt. - Ăberschreibe keine fremden Dateien unabsichtlich.
Hinweis
Wenn eine Website online anders aussieht als lokal, fehlen oft Dateien oder Pfade stimmen nicht.
Typische Fehler â
Die Seite ist nicht erreichbar â
Mögliche Ursachen:
- Die Domain zeigt noch nicht auf den richtigen Server.
- Der DNS-Eintrag ist noch nicht aktiv.
- Die Dateien liegen im falschen Ordner.
- Es gibt keine
index.html. - Der Webspace ist nicht richtig eingerichtet.
Bilder werden nicht angezeigt â
Mögliche Ursachen:
- Der Ordner
imageswurde nicht hochgeladen. - Der Dateiname stimmt nicht genau.
- Die Dateiendung ist anders, zum Beispiel
.jpgstatt.png. - Der Pfad im HTML ist falsch.
CSS wird nicht angewendet â
Mögliche Ursachen:
style.csswurde nicht hochgeladen.- Die Datei heiĂt anders.
- Der Link im
<head>ist falsch. - Die CSS-Datei liegt in einem anderen Ordner.
Beispiel:
html
<link rel="stylesheet" href="style.css">Diese Zeile funktioniert nur, wenn style.css im gleichen Ordner wie index.html liegt.
ArbeitsauftrĂ€ge â
đ Auftrag 1: Voraussetzungen und Verantwortung analysieren â
Eine Website ist nicht automatisch online, nur weil jemand eine HTML-Datei erstellt hat. Damit sie öffentlich erreichbar ist, braucht es technische Voraussetzungen und klare ZustÀndigkeiten.
Aufgabe â
Erstelle eine strukturierte Ăbersicht mit drei Spalten:
text
Technisch notwendig | Technisch optional / Inhalt & Gestaltung | Organisatorisch / rechtlich wichtigOrdne mindestens folgende Begriffe sinnvoll zu:
text
HTML-Dateien
CSS-Dateien
Bilder
Webspace
Webserver
Domain
DNS-Eintrag
FTP-Zugang
index.html
Domaininhaber:in
Zugangsdaten
Kosten
Datenschutz
Urheberrecht
Wartung
BackupsBegrĂŒnde bei mindestens drei Begriffen kurz deine Entscheidung.
Hinweis
Achte darauf, dass eine Website nicht nur aus Dateien besteht. Auch Zugriff, Besitz, Kosten und Verantwortung sind wichtig.
đ Auftrag 2: Domaininformationen praktisch prĂŒfen â
Suche dir eine öffentlich erreichbare Website aus, zum Beispiel eine Schulwebsite, eine Nachrichtenseite oder die Website eines Vereins.
Verwende ein öffentliches Webtool zur Domainabfrage, zum Beispiel:
FĂŒr internationale Domains kannst du alternativ auch eine allgemeine WHOIS- oder RDAP-Abfrage verwenden:
Aufgabe â
PrĂŒfe, welche Informationen zur Domain sichtbar sind.
Untersuche nach Möglichkeit:
- Welche Domain wurde abgefragt?
- Welche Domainendung wird verwendet?
- Welcher Registrar oder Anbieter ist sichtbar?
- Welche Nameserver sind eingetragen?
- Sind Informationen zur Inhaberin oder zum Inhaber sichtbar?
- Welche Informationen sind aus DatenschutzgrĂŒnden möglicherweise nicht sichtbar?
- Gibt es Hinweise darauf, wo DNS verwaltet wird?
Dokumentation â
html
<!--
Auftrag 2: Domaininformationen
Untersuchte Domain:
Domainendung:
Sichtbarer Registrar / Anbieter:
Nameserver:
Sichtbare Informationen zur Inhaberin / zum Inhaber:
Aus DatenschutzgrĂŒnden nicht sichtbare Informationen:
Hinweis auf DNS-Verwaltung:
Eine offene Frage:
-->Datenschutz-Hinweis
Gehe sorgfÀltig mit personenbezogenen Daten um. Wenn Namen oder Kontaktdaten sichtbar sind, schreibe sie nicht unnötig ab und veröffentliche sie nicht weiter.
đ Auftrag 3: Kosten und Kontrolle bewerten â
Eine Website kann gĂŒnstig wirken, aber trotzdem langfristige Kosten und AbhĂ€ngigkeiten erzeugen.
Aufgabe â
WĂ€hle ein fiktives Beispiel:
text
private Portfolio-Website
Schulprojekt
Vereinswebsite
kleiner Webshop
KlassenblogBeantworte dazu:
- Welche Kosten könnten entstehen?
- Welche Kosten fallen einmalig an?
- Welche Kosten fallen regelmĂ€Ăig an?
- Wer sollte Zugriff auf Domain, DNS und Webspace haben?
- Warum wÀre es riskant, wenn nur eine einzelne Privatperson alle ZugÀnge besitzt?
- Welche Aufgaben mĂŒssen auch nach der Veröffentlichung erledigt werden?
Dokumentation â
html
<!--
Auftrag 3: Kosten und Kontrolle
GewÀhltes Beispiel:
Mögliche einmalige Kosten:
Mögliche regelmĂ€Ăige Kosten:
Sinnvolle Zugriffsverteilung:
Risiko bei nur einer verantwortlichen Einzelperson:
Aufgaben nach der Veröffentlichung:
-->Hinweis
Denke nicht nur an das Online-Stellen. Eine Website muss langfristig erreichbar, aktuell, sicher und rechtlich sauber bleiben.
Wissensspeicher â
Wichtige Begriffe
lokales Projekt Website-Dateien, die auf dem eigenen Computer gespeichert sind.
Webspace Speicherplatz auf einem Server, auf dem Website-Dateien liegen.
Webserver Server, der Webseiten und Dateien an Browser ausliefert.
Domain Lesbarer Name einer Website, zum Beispiel example.com.
Subdomain ZusÀtzlicher Bereich vor einer Domain, zum Beispiel inf.example.com.
IP-Adresse Technische Adresse eines GerÀts oder Servers im Netzwerk.
DNS Domain Name System; ĂŒbersetzt Domainnamen in technische Adressen.
DNS-Eintrag Eintrag, der festlegt, wohin eine Domain oder Subdomain zeigt.
A-Record DNS-Eintrag, der eine Domain auf eine IP-Adresse verweist.
CNAME DNS-Eintrag, der einen Namen auf einen anderen Namen verweist.
Registrar Anbieter oder Stelle, ĂŒber die eine Domain registriert und verwaltet wird.
Registry Organisation, die eine Domainendung verwaltet.
WHOIS / RDAP Abfragemöglichkeiten, um technische und organisatorische Informationen zu Domains zu prĂŒfen.
FTP Verfahren zum Ăbertragen von Dateien auf einen Server.
index.html HĂ€ufige Startdatei einer Website oder eines Ordners.
Pfad Weg zu einer Datei, zum Beispiel images/bild.png.
Abschlussgedanke â
Der Weg von einer lokalen Datei zur Website fĂŒhrt ĂŒber Webspace, Domain und DNS. Wer dieses Zusammenspiel versteht, erkennt, dass Veröffentlichung nicht nur eine technische Aufgabe ist. Es geht auch um Kosten, ZustĂ€ndigkeit, Zugriff, Datenschutz und langfristige Verantwortung.